Wörterbuch
Adoption
Literatur:
Harms, Edda; Strehlow, Barbara (Hg.): "Das Traumkind in der Realität, psychoanalytische Einblicke in die Probleme von adoptierten Kindern und ihren Familien", Göttingen, 1990/91
Wiemann, Irmela: "Adoptivkinder wissen genau, wo sie hingehören. Ein Gespräch mit der Familientherapeutin Irmela Wiemann über Bindungen und Ängste in Adoptivfamilien und das Bedürfnis des Kindes, seine Herkunft zu erkunden.“; In: „Psychologie Heute“, 5/1999, S. 32-33
Wiemann, Irmela: "Die Aufklärung von Adoptivkinder über ihre Herkunft im frühen Vorschulalter - kann dies falsch sein?", In: "Pfad", 4/2001, S. 18-22
Wiemann, Irmela: "Wieviel Wahrheit braucht mein Kind?"; Rowohlt Verlag 2001
Aggravation
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Als Aggravation (von lat. aggravare: schwerer machen) wird das bewusst übertriebene Betonen vorhandener Krankheitssymptome aufgrund von ›vermehrter‹ Selbstbeobachtung bezeichnet.[1] Ein Aggravant ist ein Patient, der seine Symptome übertrieben stark darstellt.
Beim aggravierenden Patienten besteht im Unterschied zum Simulant ein echtes Symptom, dessen Schwere jedoch nicht im Verhältnis zum objektiven Krankheitsbefund steht.
Verbunden mit Aggravation ist meist ein Krankheitsgewinn wie finanzielle Begünstigungen, soziale Erleichterungen, Vermeidung von unliebsamen Konsequenzen oder vermehrte Aufmerksamkeit von der Umgebung.
Ein Grund für die Aggravation kann auch die Erfahrung sein, dass eine reale Schilderung der Symptome zu wenig anerkannt oder banalisiert wurde. Mittels Aggravation wird dann versucht, dem vorausschauend zu begegnen.
Das Gegenteil - das Herunterspielen oder Bagatellisieren von Krankheitssymptomen - bezeichnet man als Dissimulation.
http://de.wikipedia.org/wiki/Aggravation
Dissimulation
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dissimulation ist das absichtliche Herunterspielen bzw. Verbergen von Krankheitszeichen (Symptomen), um für gesund gehalten zu werden. Sie ist zu unterscheiden von der Simulation, bei der Krankheitszeichen bewusst und absichtlich vorgetäuscht werden.[1] Beiden Abwehrmechanismen ist ein soziales Moment gemeinsam, das im Falle der Simulation als Krankheitsgewinn bezeichnet wird. Im Falle der Dissimulation versucht der Kranke zumeist, sein Selbstbild aufrechtzuerhalten. Dies wird vielfach auch als Anosognosie bezeichnet.
Beispiele
Die Gründe sind häufig sozialer Natur. So kann z.B.
* ein Kind Fieber versuchen zu verbergen, um mit zur Klassenfahrt zu dürfen,
* ein Berufskraftfahrer einen epileptischen Anfall verschweigen, um nicht berufsunfähig zu werden,
* ein Koch Durchfall verheimlichen, um arbeiten zu dürfen usw.
Weiterhin können Symptome verborgen werden, „um das Gesicht zu wahren“ oder nicht stigmatisiert zu werden:
* Angina pectoris-Attacke beim Geburtstag,
* Halluzinationen verschweigen, um nicht als "verrückt" zu gelten,
* Hautveränderungen bei AIDS-Erkrankung.
Andere Gründe kommen bei psychischen Krankheiten vor, so dass bei einer Psychose Suizidabsichten verschwiegen werden können, um aus dem Krankenhaus entlassen zu werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dissimulation
Intrensisch
siehe hierzu auch Glaubenssatz